| Auf Safari |
Nach vier Wochen Arbeit für unsere Partnerschule bricht unsere 15-köpfige Gruppe in einem gemieteten Bus und Christopher, dem angeheuerten Fahrer, zu einer einwöchigen Safari auf. Unterwegs machen wir eine Frühstückspause an einer einsamen Stelle des "crocodile river".
Unsere Ankunft wird von den Bewohnern nahegelegenen Massai-Dorfes bemerkt, und bald sind wir umringt von einer buntgekleideten Schar von Massai-Frauen, die uns selbstgefertigten Schmuck zum Kauf anbieten. Während der etwas aufdringlichen Verhandlungen, steht ein Massai mit rotem Tuch bekleidet, auf einen Stab gestützt, dass eine Bein angewinkelt, ( der "Nilotenstellung“)in einiger Entfernung, uns geduldig beobachtend, bis die Frauen wieder abziehen, und bietet sich uns als Führer durch die Massai-Mara, den Nationalpark an. Wenn er, gegen ein bescheidenes Entgelt, mitfahre, könne er dem Busfahrer die Wege durch die Massai-Mara weisen, auf denen wir sicher auf viele Tiere treffen würden. So fahren wir mit unserem exotischen Gast durch das " Sekenani-Gate“, einem der Einfahrtstore des Nationalparks, nach Erstehen der nicht ganz billigen Eintrittskarten, in eine andere Welt, in ein Paradies, wie es ganz Kenia früher war. Der Blick geht über endlos scheinende Ebenen voll wehenden Grases; er streift über die Rücken von hunderten von grasenden Büffeln, Antilopen, Kudus, und freundlich aussehenden Zebras. Geier, mit rotem Hals und weißem Federkragen, sitzen festgekrallt auf Bäumen, Strauße mit fast menschlich anmutenden, bernsteinfarbenen, sanften Augen, staksen auf mächtigen Beinen einher; ein Gepard schlummert unter einem Busch, eine Elefantenherde kreuzt mit schwingenden Ohren unseren Weg.
|
Ranzenpost
Aufnahmebögen
Schulfaltblatt
Veranstaltungskalender
Ferienplan
Fragen zur Waldorfpädagogik
|