| Aufbruch vom "Feigenbaum-Camp" |
Nach dem Frühstück schicken wir Fahrer und Bus zu einem wenige Kilometer entfernten Treffpunkt, dem "Akaziencamp", damit wir endlich eine Fußwanderung längs des Sees machen können.
Das aus Grashalmen geflochtene, kugelrunde Nest des gelben Webervogels schaukelt zierlich an einem Ast, der quer über den Fußweg reicht und wir beobachten eine Weile, wie er hinein- und hinausschlüpft, dieses und jenes mit seinem Schnabel ausbessernd.
Lange noch glänzt die Freude über diesen sichtbaren Beweis in seinem Gesicht nach. Dann fügt er noch hinzu, dass er nur vier Jahre in der Schule war, sie gerne noch länger besucht hätte, aber zu arm dazu sei. Wir bedanken uns Hände schüttelnd und mit etwas Geld für seine schöne Geschichte und wandern weiter im warmen Sonnenschein. Das "Akaziencamp“ besteht aus mehreren ordentlich gebauten Blockhütten, in denen man Kleinigkeiten kaufen kann und einem Gartencafe. Die meisten bestellen Cola, ich einen Kaffee. Die Colas sind längst ausgetrunken, der Kaffee lässt noch auf sich warten; auch nach einem längeren Spaziergang finde ich ihn nicht vor. Da erzählt mir Dieter, er habe gesehen, dass für meine Tasse Kaffee eigens ein Holzfeuer entfacht werden musste, um das Wasser dafür zu erhitzen. Diese viele Mühe beschämt mich etwas. |
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