| Bundes- und Landespolitiker gratulieren zum Bau der Mensa |
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Große Beachtung in der Gmünder Öffentlichkeit – wie bereits den Berichten in den beiden Gmünder Tageszeitungen zu entnehmen war - fand die Einweihung unserer neuen Mensa.
Zahlreiche Festredner gratulierten beim Festakt zum Bau des neuen Schmuckstücks der Schule, mit dem die Gmünder Waldorfschule ihren Schülerinnen und Schülern einen neuen Aufenthaltsmittelpunkt mit hoher Qualität anbieten kann. Sie lobten das schnelle Handeln der Schule, als es um das Ganztagsschulkonzept und die Zuschüsse des Bundes ging. Proppevoll war die neue Mensa beim Festakt. Schülervater Helfried Rödelberger begrüßte die Gäste und blickte auf die verschiedenen Bedeutungen von Wörtern wie „Mensa“, „Kantine“ und „Restaurant“. Hansjörg Hofrichter vom Bund der Freien Waldorfschule betonte, dass es weltweit nur 950 Waldorfschulen gebe. „Schwäbisch Gmünd zieht hier mit Städten wie New York, London und Paris gleich“, sagte Hofrichter mit einem Schmunzeln. „Die Schlösser der Zukunft sind Schulen und genau dort muss investiert werden“, so Hofrichter weiter. Ellen Dietrich vom Regierungspräsidium Stuttgart blickte auf das Verfahren zurück, mit dem die Zuschussgelder für die Ganztagsschulkonzepte verteilt wurden. „Bei 508 Anträgen hatten wir nur Geld für 159 Schulen“, sagte sie. Die Freie Waldorfschule Schwäbisch Gmünd habe durch ihr schnelles Handeln den Platz 112 erreicht und sich somit die 662 000 Euro Fördermittel gesichert, führte Dietrich aus. Der Bund war mit Christian Lange, SPD-Bundestagsabgeordneter, vertreten. Auch er beglückwünschte Schüler, Lehrer und Eltern zu dem schönen und lichtdurchfluteten Gebäude. Lange betonte die Bedeutung von Ganztagsschulen in Zeiten von Pisa-Studien und anhaltenden Diskussionen um das Niveau des deutschen Schulsystems: „Diese Konzepte sind unverzichtbar, wenn Kernkompetenzen wie Lesen, Rechnen und Schreiben an die Schüler vermittelt werden sollen.“ Er hoffe, dass das Gebäude mit Leben und Freude erfüllt wird und überreichte eine Schuluhr für die neue Mensa. Mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Scheffold war auch die Landesregierung vertreten: „Die Schullandschaft in Baden-Württemberg funktioniert und es braucht uns nicht bange vor der Zukunft zu sein.“ Die Waldorfschule leiste hier einen wertvollen Beitrag und auch Scheffold zollte der Schule seinen Respekt für das „pfeilschnelle“ Handeln und das Erreichen von Platz 112. „Dass diese Schule Courage hat, das hat sie bereits mit einem Anti-Rassismus-Projekt bewiesen“, sagte anschließend Sozialdezernent Josef Rettenmaier. Mit dem Mensabau habe die Schule erneut Courage bewiesen und leiste einen wertvollen Beitrag zur Jugendarbeit. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse hob Gmünd als Bildungsstadt hervor. „Hier gibt es viele Möglichkeiten, jungen Leuten bildungstechnisch den richtigen Weg zu weisen“, sagte Bläse. Hans Friedrich von der Kreissparkasse Ostalb lobte das Engagement, mit dem das Gebäude entstanden war und überreichte eine Spende für weitere Aktivitäten und Anschaffungen. Lehrerin Monika Bone wünschte sich für die Zukunft ein volles Haus, gutes Essen, Begegnungen und strahlende Augen. Vor der Schlüsselübergabe dankte Bauingenieur Gerhard Weiß seinem Handwerkerteam und überreichte neben dem kleinen Schlüssel einen Sack Atlantiksalz an Küchenchefin Daniela Farrell. Die unterschiedliche Bestuhlung zeigt, dass noch Geld fehlt, um die Einrichtung zu komplettieren. Einen ersten Beitrag leistete Harald Geiger von der Peter Hahn GmbH, der einen Scheck über 1000 Euro überreichte. 500 Euro gab es auch von der Kreissparkasse Schwäbisch Gmünd, die KSK-Direktor Dr. Christof Morawitz in den vergangenen Tagen bei einem Besuch an der Schule persönlich vorbeibrachte. Für die Unterstützung bedanken wir uns herzlich, bezeugen diese Firmen damit auch ihre Wertschätzung der an der Freien Waldorfschule geleisteten Arbeit. Der Dank gilt aber auch den Eltern, Schülern und Lehrern, die in den vergangenen Monaten in zahlreichen Arbeitsstunden mit Hand angelegt haben, um das Projekt erfolgreich zu stemmen; allen voran Bauleiter Gerhard Weiß und Herrn Albrecht Boxriker, die die Fäden für dieses Projekt in verantwortungsvoll umsichtiger Weise in der Hand hielten. Für den Öffentlichkeitskreis Werner Röhrich |
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