| „Kammerkonzert begeisterte Groß und Klein“ |
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Mit diesen Worten beschrieb die Autorin der Gmünder Tagespost, Susanne Ihringer, ihre folgende Konzertkritik des Vortrags des Orpheus-Klaviertrios an der Freien Waldorfschule Schwäbisch Gmünd:
Zum letzten Mal in diesem Jahr hatte die Gmünder Waldorfschule zu einem Konzert in ihren Emil-Molt-Saal eingeladen: Das „Orpheus Klaviertrio“ bot Liebhabern der klassischen Musik einen musikalischen Hochgenuss und wurde dafür mit einem lang anhaltenden Applaus belohnt. Das Konzert begann mit dem Klaviertrio B-Dur KV 502 von Wolfgang Amadeus Mozart, den Richard Wagner einst den „Licht- und Liebesgenius“ nannte. Weiter ging es mit der Komposition Circula op.91 von Joaquin Turina. In den drei Sätzen Amanecer, Mediodia und Crepúsculo beschreibt er einen Tagesablauf von den ersten Sonnenstrahlen am Morgen über das geschäftige Mittagstreiben bis zur Abenddämmerung. Eine Besonderheit dieses Stückes ist, dass der zweite Satz direkt in den dritten übergeht. Darauf machte der Pianist Martin Pillwein das Publikum in seiner Ansage aufmerksam: „Wer genau hinhört, erkennt, wann der Abend beginnt.“ Den Abschluss machte das Klaviertrio d-moll op. 49 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, der ähnlich wie Mozart ein Wunderkind war und bereits mit 37 Jahren starb. Jedes Mitglied des „Orpheus Klavier-trio“ beeindruckte an seinem Instrument: Bernhard Pillwein-Rose an der Violine, Ceciel Strouken am Violoncello und Martin Pillwein am Klavier. Bemerkenswert: das äußerst harmonische Zusammenspiel der drei Künstler, die erst seit anderthalb Jahren zusammen auftreten und sonst erfolgreich als Solisten arbeiten. Bewundert wurden die Musiker vor allem natürlich von den Kindern. Die beiden Waldorfschülerinnen Friederike und Theresa spielen selbst Klavier und waren fasziniert davon, wie schnell Martin Pillwein die Tasten anschlägt. Organisiert wurde das Kammerkonzert vom Öffentlichkeitskreis der Waldorfschule. „Wir möchten den Kindern zeigen, was ein echtes Konzerterlebnis ist und dass weder CD noch DVD es ersetzen können“, erklärte Thomas Leins, ein engagierter Vater. Außerdem sei klassische Musik wichtig für die schöpferische Kompetenz der Kinder. Deshalb erhielten die Schüler bereits am Vormittag eine Schulstunde lang eine Kostprobe von den Künstlern. Abends kamen einige der Kinder noch mal und brachten ihre Eltern mit, um das ganze Konzert zu genießen. Während der Pause sorgte die fünfte Klasse der Waldorfschule mit ihrer Lehrerin Martina Wolman für das leibliche Wohl der Anwesenden, die das Angebot dankend annahmen. Werner Röhrich Ak Öffentlichkeitsarbeit |
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