| Den Gletscher und sich selbst bezwungen |
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Vom Sellrain bei Innsbruck über den Alpenhauptkamm bis ins Schnalstal (Südtirol/Italien) - Gmünder Waldorfschüler überqueren in sieben Tagen den Alpenhauptkamm.
Was die Schüler der 8. Klasse bei ihrer Abschlussfahrt mit ihrem Klassenlehrer Dieter Barck, der zukünftigen Oberstufenbetreuerin Dr. Magdalene Gärtner, zwei Vätern und einem Bergführer leisteten, lässt sich schon an den Zahlen ablesen: Da schlagen 5000 Höhenmeter und zwei Gletscherüberquerungen zu Buche. Höhepunkt war die über 3100 m hoch gelegene Hochstubaihütte. Mit einem Plumpsklo und zwei Wasserhähnen ausgestattet, verwöhnte der Hüttenwirt die Schüler mit dem besten Essen. Schließlich hatte sich noch nie eine Schulklasse in diese Höhe gewagt und deshalb ernteten die Schüler seine Bewunderung. Am sechsten Tag wurde schließlich die 3000 m hoch gelegene Similaunhütte am Fuße der Ötzi-Fundstelle erreicht. Erstaunlich, dass sich unter den 14-jährigen einige Schüler fanden, die noch mit dem Bergführer eine Extratour auf den 3600 m hohen Similaun wagten. Nebenbei erlebte man echte Gemeinschaft: Schließlich sollten es alle 32 Schüler über die Berge schaffen und so bot sich so mancher an, den Rucksack eines anderen zu seinem eigenen Gepäck aufzuladen. Schließlich brachte es eine Schülerin auf den Punkt: „Gestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben so richtig meine Grenzen überschritten – und es ging trotzdem.“ Nach der Anspannung folgte die Entspannung: Von den Bergen ging es direkt zum Lago di Caldonazzo, dort wurde noch drei Tage zünftig gezeltet und am letzten Tag die Traumstadt Venedig besucht. |
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