| Schulabschlüsse |
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Die Waldorfschule ist eine Ganztagesschule und Gesamtschule, mit einem breit gefächerten Unterrichtsangebot, auch im praktisch-künstlerischen Bereich. Ihr pädagogisches Konzept sieht vor, dass jeder Schüler nach seinen individuellen Möglichkeiten gefördert wird. Eine Differenzierung nach Leistung findet erst in der Oberstufe statt. Die Waldorfschulzeit dauert zwölf Jahre. In der 12. Klasse machen alle Schüler ihren schulinternen Waldorfabschluss. Dabei sollen sich die individuellen Leistungen an der Bewältigung einer Aufgabe zeigen. Zum Vorschein kommt, was sich der einzelne über ein Jahr hinweg erarbeitet hat. Somit steht der Mensch mit seinen eigenen, persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Vordergrund und ist sogesehen pädagogisch wichtiger, als eine Normierung durch das staatliche Prüfungswesen. Zum Waldorfabschluss zählen verschiedene, mehrwöchige Praktika außerhalb der Schule, sowie Jahresarbeiten und das Einstudieren von Theaterstücken. Parallel dazu können alle Abschlussprüfungen aus dem staatlichen Schulwesen - ohne Einschränkung der Anerkennung - abgelegt werden, nämlich der Realschulabschluss und die Fachhochschulreife. Das Abitur in der 13. Klasse an der Waldorfschule ist eine zentrale, landesweite Prüfung, die bundesweit und international anerkannt ist. Es berechtigt zum Studium an einer Universität im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie im Lehrplan. Das Faltblatt zum Download finden Sie hier. Die Waldorfschule ist eine Gesamtschule und bietet alle staatlich anerkannten Schulabschlüsse an. |
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